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Mittwoch, 27. April 2022

Leseklub - 7. Sitzung

Kapitel 14 -  Die Geister 

 

Kapitel 15 -  Die Steppe  

Dieses Kapitel erzählt simultan von den beiden Forschern, obwohl sie nicht mehr am gleichen Ort sind. Das unterscheidet es von den anderen. Gauß sitzt in seiner Sternwarte, Humboldt ist auf Russlandreise.
 

Die Russland-Expedition (1829)

Während eines knappen halben Jahres legten Humboldt und sein Geleit mehr als 18.000 Kilometer zurück.

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 Mehr Informationen dazu findest du auch hier:

 

Wilhelm Eduard Weber

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Gauß warin Göttingen sehr eng mit  Wilhelm Eduard Weber befreundet, mit dem er viele Jahre lang zusammenarbeitete. Sie konstruierten 1833 einen elektromagnetischen Telegraphen. Dazu verlegten sie zwei Kupferdrähte über die Dächer der Stadt Göttingen und vermittelten Ostern 1833 den telegraphischen Verkehr zwischen dem physikalischen Institut und dem magnetischen Observatorium der Sternwarte.

 

Karl August von Hardenberg (1750-1822)

Wilhelm von Humboldt habe sehr darunter gelitten, dass er nie Kanzler geworden sei. Das habe Hardenberg verhindert (S. 346). 

Karl August von Hardenberg gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte.

 

Zusammen mit Wilhelm von Humboldt und vom Stein entwickelte er 1814 einen Entwurf für eine Bundesverfassung. 

 

Kapitel 16 -  Der Baum

Eugen Gauß

Das letzte Kapitel beschreibt den weiteren Verlauf von Eugens Leben. Durch Humboldts Einflussnahme wird er statt ins Gefängnis ins Exil geschickt.

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Auf Teneriffa tritt Eugen in die Fußstapfen Humboldts. andererseits wird er seinem Vater immer ähnlicher. Das letzte Kapitel bildet deshalb eine Synthese, da Eugen die Haupteigenschaften der Hauptfiguren in sich trägt.

 
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Im Kapitel 2 hatte gestanden, dass Humboldt 1799 auf Teneriffa gerührt einen uralten Baum umarmt hatte:
"Dann erst bemerkte er den Drachenbaum. Er drehte sich um, doch Bonpland war verschwunden. Der Baum war riesenhaft und wohl Jahrtausende alt. Er war hier gewesen noch vor den Spaniern und vor den alten Völkern. Er war dagewesen vor Christus und Buddha, Platon und Tamerlan. Humboldt horchte an seiner Uhr. Wie sie, tickend, die Zeit in sich trug, so wehrte dieser Baum die Zeit ab: eine Klippe, an der ihr Fluß sich brach. Humboldt berührte den schrundigen Stamm. Weit droben liefen die Äste auseinander, das Zwitschern Hunderter Vögel durchdrang die Luft. Zärtlich strich er über die Rinde. Alles starb, alle Menschen, alle Tiere, immerzu. Nur einer nicht. Er legte seine Wange ans Holz, dann wich er zurück und sah erschrocken um sich, ob ihn jemand gesehen hatte. Schnell wischte er die Tränen weg und machte sich auf die Suche nach Bonpland."

Auf denselben Baum, einen Drachenbaum, stößt Eugen im letzten Kapitel als der Dampfer, der ihn nach Übersee bringen sollte, kurz auf Teneriffa anlegt:
 
"Er kam zu einem ummauerten Garten, dessen Pforte offen stand. Orchideen klammerten sich an Baumstämme, das Zwitschern Hunderter Vögel durchdrang die Luft. In der Nähe der offenbar neu gebauten Mauer stand ein sehr dicker Baum. Seine Rinde war narbig und rauh, weit oben fächerte sich der Stamm in einen Busch von Ästen auf. Zögernd trat Eugen in seinen Schatten, lehnte sich an den Stamm und schloß die Augen. Als er sie wieder Öffnete, stand ein Mann mit einer Harke vor ihm und begann zu schimpfen. Eugen lächelte beschwichtigend. Der Baum sei wohl sehr alt? Der Gärtner stampfte mit dem Fuß auf den Boden und zeigte auf den Ausgang. Eugen bat um Entschuldigung, er habe ausgeruht, er habe für einen Moment geglaubt, ein anderer zu sein oder niemand, es sei ein solch angenehmer Ort. Der Gärtner hob drohend seine Harke, Eugen ging schnelldavon."
 
Die Entscheidung, nach Amerika auszuwandern,  traf  Eugen in der Wirklichkeit, jedoch anders als im Roman dargelegt, eigenmächtig:

Nach heftigen Auseinandersetzungen mit seinem Vater im August 1830 beschloss Eugen nach Amerika auszuwandern. Er ergriff die Flucht von zu Hause, sein Vater reiste hinterher, brachte ihn nach Bremen zu Christian Focke, dem Schwiegersohn seines Freundes Wilhelm Olbers, und stattete ihn mit einem Kreditbrief aus, der ihm den ersten Anfang in den USA erleichtern sollte. Die mehrwöchige Wartezeit auf das nächste Schiff in die USA überbrückte Eugen bei Focke mit der Aufbesserung seiner in Celle erworbenen Englischkenntnisse. Am 13. Oktober 1830 schiffte er sich in Bremerhaven auf der „Massachusetts“ ein, die nach über 9 Wochen am 19. Dezember in New York eintraf.

Dienstag, 22. Februar 2022

Leseklub - 5. Sitzung

  Kapitel 10 -  Die Hauptstadt

1. Neuspanien

 
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Das Vizekönigreich Neuspanien (1535–1821) umfasste die heutigen Staaten Mexiko, Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Venezuela sowie die Karibischen Inseln, in Asien die Philippinen, die Marianen, die Karolinen und Nordborneo. Im 17. und im 18. Jahrhundert kamen auch weitere Teile des westlichen und südwestlichen Nordamerika hinzu, darunter die heutigen US-Staaten Kalifornien, Arizona, New Mexico, Texas, Nevada, Colorado, Utah und der Südwesten von Wyoming. Im Jahr 1762 wurde der Westen Louisianas von Frankreich an Spanien abgetreten und ins Vizekönigreich eingegliedert; im Jahr 1800 wurde das Gebiet jedoch auf Druck Napoleons an Frankreich zurückgegeben. 
 
 

Im Jahr 1717 wurde Venezuela an das neu gegründete Vizekönigreich Neugranada angeschlossen. 1643 wurden die Bay Islands, 1655 Jamaika (Santiago), 1670 die Kaimaninseln, 1797 Trinidad und 1798 Belize an Großbritannien abgetreten. Im Jahr 1697 wurde der kleinere westliche Teil Hispaniolas (Haiti) an Frankreich übergeben. Der Herrschaftsanspruch auf das 1789 spärlich kolonialisierte Nootka-Territorium wurde bereits fünf Jahre später auf Druck Großbritanniens zurückgezogen.  
 
 
Das Vizekönigreich Neugranada (spanisch Virreinato de Nueva Granada) war ein spanisches Vizekönigreich in Südamerika, das die heutigen Staaten Venezuela, Kolumbien, Panama und Ecuador umfasste.
 
 

3. Andrés Manuel del Río

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Andrés Manuel del Río und Humboldt hatten zur gleichen Zeit die Bergakademie in Freiberg besucht. Humboldt besuchte seinen ehemaligen Kommilitonen in Mexiko, als dieser Leiter der dortigen Bergbauakademie war.

 
 

Der Conde de Moctezuma, »Urenkel des letzten Gottkönigs und Grande des spanischen Reichs« lebt in Kastilien, ist allerdings wegen Geschäften in Neuspanien und daher auch anwesend, als Humboldt und Bonpland mit dem Vizekönig zu Abend essen.

 

 5. Humboldt in den USA

Abgeschlossen wurde die Amerika-Expedition mit einem Besuch in den USA, wo Humboldt, auch aufgrund seiner intensiven Reisekorrespondenz, bereits höchste Anerkennung als Forscher und Wissenschaftler genoss und unter anderem drei Wochen als Gast des Präsidenten Thomas Jefferson in Washington, D.C. und Philadelphia verbrachte.  


 Kapitel 11 -  Der Sohn  
 

1. Deutschland im Jahr 1828

Nach der Niederlage Napoleons hatte der Wiener Kongress (1815) Europa neu geordnet. Auf dem Wiener Kongress entstand der Deutsche Bund, ein lockerer Bund souveräner Einzelstaaten. Gegen diese Entscheidung protestierte vor allem das liberale Bürgertum. Es forderte die Gründung eines deutschen Nationalstaates, Grundrechte und eine Verfassung.
 
Politische Landkarte des Deutschen Bundes (1815 bis 1866)

 


 

 


Nach Humboldts Rückkehr treffen er und Gauß 1828 in Berlin aufeinander. Eugen Gauß begleitet seinen Vater auf der Reise von Braunschweig nach Berlin.
 

 

 


Sonntag, 23. Januar 2022

Leseklub - 4. Sitzung

  Kapitel 8 -  Der Berg

1. José Celestino Mutis

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José Celestino Mutis war ein spanischer Botaniker und Mathematiker.  Im Jahr 1763 begann Mutis mit umfangreichen Studien der Flora und Fauna Südamerikas, die insgesamt über 20 Jahre dauerten. Insgesamt waren darunter drei große botanische Expeditionen

Humboldt und Bonpland besuchten Mutis im Juli des Jahres 1801 in Santa Fe de Bogotá 

 

    

    

 


 

2. Auf dem Chimborazo

Am 23. Juni 1802 gelangten Humboldt und Bonpland nahe an den Gipfel des Chimborazo (6263 Meter).  Der Berg galt damals als "das Dach der Welt".

Trotz der Unzulänglichkeiten von Schuhwerk, Bekleidung und Ausrüstung gelangten sie  fast bis zum Gipfel, mussten aber wegen einer unpassierbaren Felsspalte 400 bis 800 Meter unterhalb des Kraters umkehren. Gleichwohl blieb dies auf 30 Jahre ein Höhenweltrekord für Bergsteiger. Dabei litten sie unter den Symptomen der Höhenkrankheit: Schwindel und Brechreiz, Blutungen aus Lippen und Zahnfleisch. Der Beschreibung des Aufstiegs durch Humboldt verdanken wir die erste genaue Schilderung der Symptome von Höhenkrankheit

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Besteigung des Chimborazo ab Minute 4`50":

 

 

  


Den Gipfel erreichte als erste eine britisch-italienische Seilschaft bestehend aus Edward Whymper und den Brüdern Jean-Antoine und Louis Carrel am 4. Januar 1880. 

 

 

 Kapitel 9 -  Der Garten 

1. Graf Hinrich von der Ohe zur Ohe

Während seiner Tätigkeit als Landvermesser im Königreich Hannover besucht Gauß den Grafen Hinrich von der Ohe zur Ohe, um mit ihm über drei Bäume und einen Schuppen zu verhandeln, die für die Messungen weichen müssen.

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Auf dem Hof Von der Ohe wohnt Gauß 10 Tage. In einem Brief an seinen Freund Dr. Olbers schreibt er: „...Dort lebte eine Familie, deren Haupt Peter Hinrich von der Ohe zur Ohe sich schreibt, dessen Eigentum vielleicht eine Quadratmeile groß ist, dessen Kinder aber die Schweine hüten. Manche Bequemlichkeit kennt man dort gar nicht, z.B. einen Spiegel, einen Abort oder dergleichen..

 

2. Eugen Gauß

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Dienstag, 21. Dezember 2021

Leseklub - 3. Sitzung

Kapitel 6 -  Der Fluss

1. Der Kanal zwischen dem Orinoko und dem Amazonas

Im Kapitel "Der Fluss" unternehmen Humboldt und Bonpland eine Reise zum Orinoko. Das Ziel der Reise ist es, den Kanal zwischen dem Orinoko und dem Amazonas zu vermessen. Schon vor Humboldt hatten verschiedene Forscher diese Wasserverbindung zu entdecken versucht, doch erst Humboldt gelingt es, die Existenz des Kanals zu beweisen und den Kanal zu vermessen. Heute heißt der Kanal Río Casiquiare:

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2. La Condamine, Godin, Bouguer

Charles-Marie de La Condamine gilt alsWegbereiter von Alexander von Humboldt. 

Die 1730er Jahre waren die Zeit einer großen grundsätzlichen Debatte der Physik: der Frage nach der Erdfigur. Während die traditionelle Lehrmeinung in Frankreich (vertreten unter anderem von Jacques Cassini) ganz nach Descartes annahm, dass die Erde wie ein Wirbel am Äquator enger war als an den Polen, vertraten vornehmlich jüngere Wissenschaftler, darunter auch La Condamine und Pierre-Louis Moreau de Maupertuis, die „englische“ Auffassung nach Newton, die ganz im Gegenteil davon ausging, dass die Erde an den Polen abgeflacht war und somit am Äquator breiter. Um diesen Streit zu beenden und die „wahre“ Gestalt der Erde zu ermitteln (was auch für präzise Kartographie von enormer Bedeutung war) wurden zwei Expeditionen gebildet, die jeweils die Messung eines Meridians vornehmen sollten: Während Maupertuis nach Lappland aufbrach, um am Polarkreis einen Längengrad zu messen, wurde La Condamine Mitglied der zweiten Expedition, die nach Südamerika an den Äquator – in das damalige Vizekönigreich Peru – geschickt wurde.

Neben La Condamine waren unter anderem Louis Godin (Leiter und dienstältestes Akademie-Mitglied), Pierre Bouguer (ein früheres mathematisches „Wunderkind“) und Joseph de Jussieu (Botaniker) Teil der Expedition.

  

  

 

 

 

 

3. Abplattung der Erde durch Rotation

Die Erde ist keine perfekte Kugel, sondern an den Polen abgeplattet.

  

 

4. Lope de Aguirre

Lope de Aguirre hat hat im Jahr 1560 eine Amazonasexpedition unternommen, die in Peru begann und ihn zum sagenhaften Goldland Eldorado führen sollte. Aguirre, der Zorn Gottes (1972) ist ein sehenswerter Film des Reggiseurs Werner Herzog dazu, mit Klaus Kinski in der Hauptrolle:



5. Über allen Wipfeln 

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Kapitel 7 -  Die Sterne

1. Umlaufbahn von Ceres

1801 war ein neuentdeckter Planet aus den Fernrohren der Astronomen entschwunden. Die Entdeckung dieses Planeten hatte bei Wis-senschaftlern, in schöngeistigen Zirkeln, bei Adel und Bürgern, für Aufregung gesorgt; nach dem Uranus war es der zweite seit der Antike entdeckte Planet. Und jetzt war er verschwunden. Nur wenige und dazu ungenaue Beobachtungs-daten hatte man; und alle Fachleute Europas versuchten, daraus die Bahn des Planeten zu berechnen, um ihn am Himmel wiederzufin-den. Vergeblich! Der junge Gauß, 23 Jahre ist er alt, hört auch davon und berechnet mit seiner neuen Methode die Stellen des Himmels, die Ephemeriden, wo man suchen müsste. Seine Resultate – völlig an-ders als das, was die berühmtesten Astronomen dieser Zeit bisher er-rechnet hatten – schickte er zwei bekannten Astronomen. Und wirk-lich: In der Neujahrsnacht von 1801 auf 1802 findet der Astronom Zach, eine Nacht später auch der Astro-nom Olbers den neuen Planeten, die Ceres. Über neun Monate hatte man gesucht, jetzt war er wieder da, fast genau an der von Gauß berechneten Stelle. Eine Sensation!


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Die Universitätssternwarte Göttingen ist nach den Gründungen von Wien und Graz die dritte Universitätssternwarte des deutschen Sprachraums. Erster Direktor der neuen Universitäts-Sternwarte wurde Gauß, der selbst auch in einem Seitenflügel des Gebäudes wohnte. 
 
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3. Friedrich Wilhelm Bessel

Während der dritten Schwangerschaft seiner Frau unternimmt Gauß eine Reise in Begleitung von dem Astronomen Bessel.

 

 

4. Napoleon und die Deutschen

Gauß ist so in seine Arbeit vertieft, dass er gar nichts mehr von der Außenwelt mitbekommt, und so erfährt er nicht sofort, dass nun Krieg herrscht.

Im Jahr 1806 war Napoleon in Berlin einmarschiert:

 

Und auf Napoleons Wirken hin wurde Deutschland grundlegend verändert:

 Nach der Niederlage Napoleons ordnete der Wiener Kongress (1815) Europa neu. 

 

Montag, 25. Oktober 2021

Leseklub - 1. Sitzung

Kapitel 1 -  Die Reise (1828)
Im Jahr 1828 war Deutschland ein lockerer Bund souveräner Einzelstaaten:
 
Im Jahr 1806 war Napoleon in Berlin einmarschiert:

 

Und auf Napoleons Wirken hin wurde Deutschland grundlegend verändert:

 

Nach der Niederlage Napoleons ordnete der Wiener Kongress (1815) Europa neu. 

Im Jahr 1928 herrschen in Deutschland Restauration, kleinliche Unterdrückung und eine große Angst der Regierenden vor freiheitlichen Bestrebungen, zum Beispiel denen des Turnvaters Friedrich Jahn.

Als Vater und Sohn in der Kutsche unterwegs sind, wirft Gauß ein Buch des „Turnvaters“ Friedrich Jahn, das seinem Sohn gehört, aus dem Fenster. 
Friedrich Jahn wurde Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung (von Mai 1848 bis Mai 1849 das verfassungsgebende Gremium der Deutschen Revolution sowie das vorläufige Parlament des entstehenden Deutschen Reiches). 
 
 
 
Kapitel 2 -  Das Meer
 

Die Humboldts waren zwei Brüder: Wilhelm, der Ältere, kam 1767 zur Welt und Alexander, der Jüngere, zwei Jahre später, 1769. Ihr Vater starb 1779, als Alexander zehn war. 

Wilhelm steht seinem Bruder Alexander in nichts nach. Er hat unterschiedliche Bereiche ins Visier genommen. Er war Philosoph, Sprachforscher und preusischer Minister.

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Unter dem folgenden Link findest du einen Dokumentarfilm zu den genialen Brüdern:

Zum Dokumentarfilm

Johann Wolfgang von Goethe

 Die Brüder Humboldt besuchten den Dichter und Naturforscher in Jena.

 
Lope de Aguirre hat im Jahr 1560 eine Amazonasexpedition unternommen, die in Peru begann und ihn zum sagenhaften Goldland Eldorado führen sollte. Aguirre, der Zorn Gottes (1972) ist ein sehenswerter Film des Reggiseurs Werner Herzog dazu, mit Klaus Kinski in der Hauptrolle:



Georg Forster  

Georg Forster war ein deutscher Naturforscher, der an der  zweiten Weltumsegelung James Cooks teilnahm und wichtige Beiträge zur Völkerkunde in der Südsee lieferte.

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Eine interessante Dokumentation zu Georg Forster findest du hier:

 

Abraham Werner

Alexander von Humboldt studierte an der Bergakademie Freiberg und besuchte die Veranstaltungen von Abraham Werner. Dieser war der Hauptvertreter des Neptunismus im 18. Jahrhundert und stand im Zentrum eines damals die Geologie beherrschenden Streits zwischen Neptunisten und Plutonisten. 


Neptunismus vs. Plutonismus / Vulkanismus

Wie sieht die Erde im Innern aus? Wasser oder Feuer? Zwischen 1790 un 1830 gab es zwei Schulen, um die Entstehung der Erdoberfläche zu erklären:

  • Neptunismus: Ausgehend von einem hypothetischen „Urmeer“ ist der Ursprung der Gesteinsentstehung  im Wasser zu sehen.
  • Plutonismus: Die wesentlichen Gestaltungskräfte der Erde stammen vom „Zentralfeuer“ im Erdinnern. 

Trotz einiger Zweifel war Alexander von Humboldt in seiner Jugend ein Anhänger des Neptunismus.

 

Aime Bonpland

Er bereiste mit Alexander von Humboldt zwischen 1799 und 1804 Spanien und Amerika. In der öffentlichen Wahrnehmung der Expedition steht er im Schatten von Humboldt. Er starb in Argentinien in Armut.

Alexander von Humboldt u. Aimé Bonpland

In der Tat ist derzeitig kein deutschsprachicher Dokumentarfilm auf Youtube zu finden, der den genialen Botaniker ins Zentrum stellt, Folgende Dokumentation ist auf Spanisch:
 


 

Manuel der Urquijo y Muga

Er amtierte kurz unter König Karl IV. als Ministerpräsident Spaniens und war von 1808 bis 1813 Regierungschef unter Joseph Bonaparte. Er förderte die Studienreise von Alexander von Humboldt. 

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1799 ging es zunächst nach Spanien, wo Humboldt von König Carlos IV mit seiner Überzeugungskraft und seinem Charme die Genehmigung erhielt, die Übersee-Territorien zu besuchen. Eine absolute Ausnahme zu dieser Zeit. In dem Pass trägt sich Humboldt als Expeditionsleiter ein, Bonpland notiert er als seinen „Sekretär“.